Resolution

Wir, 85 Delegierte aus 25 Ländern Europas, versammelt beim Treffen von Freundschafts- und Solidaritätsorganisationen mit Kuba vom 20. bis 22. September 2002 in Wien (Österreich),
KAMEN ÜBEREIN:
- WIR KLAGEN AN die aggressive Politik, die von der US-Regierung seit über 40 Jahren gegen Kuba ausgeübt wird mittels einer grausamen, unmenschlichen und illegalen Blockade in allen ihren Ausformungen (Torricelli- und Helms-Burton-Gesetze) und die sie jetzt zu rechtfertigen vorgibt, indem sie die Verletzungen der Menschenrechte bestreitet und Kuba unter die Terrorstaaten reiht.
- WIR FORDERN, dass die Europäische Union die "Position Comun" aufgibt und mit Kuba einen Kooperationsvertrag ohne Bedingungen und Spezialklauseln abschließt, der in Form und Inhalt jenen mit anderen Ländern Lateinamerikas
gleicht, was ohne Zweifel ausgedehntere Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Kuba ermöglichen und festigen würde. In diesem
Zusammenhang ersuchen wir um Einbeziehung Kubas in das Cotonou-Abkommen.
- WIR PROTESTIEREN entschieden gegen die Unrechtsurteile des US-Gerichts in Miami vom 8. Juni 2001, die aufgrund falscher Anschuldigungen ungerechte Verurteilungen über die fünr kubanischen Patrioten René González, Ramón
Labañino, Fernando Gonzáalez, Antionio Guerrero und Gerardo Hernández verhängte. Wir fordern ihre sofortige Freilassung im Namen des
internationalen Rechts und der Menschenrechte.
- WIR RUFEN die Freunde Kubas AUF, am Europäischen Sozialforum gegen Globalisierung in der italienischen Stadt Florenz vom 6. bis 10. November 2002 teilzunehmen und dort eine Tätigkeit der Kuba-Solidarität zu entfalten.
- WIR VERURTEILEN die imperialistischen Manöver der US-Regierung im Bereich der Menschenrechte und die Manipulationen, denen die
Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen in Genf durch sie ausgesetzt ist.
- WIR FORDERN die sofortige Rückgabe der US-Enklave in Guantánamo mit seiner Marinebasis, die gegen den Willen des kubanischen Volkes gehalten werden.
- WIR SETZEN die Kampagne gegen die Firma "Bacardi" FORT; die einer der Drahtzieher des Helms-Burton-Gesetzes war und mit den konterrevolutionären Organisationen in Miami , die den Terrorismus gegen Kuba schüren, in Verbindung steht.

BESCHLÜSSE
- Errichtung eines gesamteuropäischen Koordinationsnetzes, bestehend aus dem derzeitigen, dem vorigen und für 2004 vorgesehenen Vorsitzland. Die Koordinationsinstanz hat auf die Autonomie der Mitgliedsorganisationen Rücksicht zu nehmen. Schweden übernimmt (weiterhin= die Aufgabe einer zentralen Webseite und die Verfolgung der getroffenen Vereinbarungen.
- Aufruf zu einem Solidaritätsakt am Freitag, 4. April 2003 in Genf, Schweiz, im Rahmen der Sitzung der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen.
- Aufruf an Kubafreunde, am europäischen Sozialforum in Florenz vom 6. bis 10. November 2002 teilzunehmen und eine Tätigkeit der Kubasolidarität zu entfalten.
- Die Webseite der Bewegung der Kubasolidarität in Europa mit Sitz in Schweden soll konsolidiert werden.
- Das nächste europäischen Treffen der Kuba-Solidarität findet 2004 in Luxemburg statt.
- In den Ländern, die noch keine Komitees zur Freilassung der 5 Gefangenen des Imperiums gebildet wurden, soll dies geschehen.

Gegeben in Wien am 22. September 2002

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